In der Biotopie werden neue Forschungsgebiete erschlossen, sowie auf schon gewonnene Erfahrungen unseres 2003 gegründeten Instituts aufgebaut.
Das Institut hat sich derzeit in den Räumen der program angels/lothinger13 parasitär eingenistet. Ab 12.02. ist es der Öffentlichkeit zugänglich.


Der Kreislauf des Lebens - Zeugung, Geburt, Wachstum und Verfall sind in unterschiedlichen Zyklen des Versuchsaufbaus zu beobachten.
Die Kamera, die von einer Modelleisenbahn in grossen Kreisen durch den biotopischen Organismus gezogen wird, zeichnet die fortwährende Transformation dieser Daseinszustände auf. Hier interessieren wir uns besonders für die selektive Wahrnehmung des endoskopischen Auges der Kamera.
Die Wahrnehmung der Kamera kann als Metapher für die eingeschränkte menschliche Wahrnehmung der Wirklichkeit gesehen werden.
Im Laufe der nächsten Wochen kann der interessierte Laie die voranschreitende Forschungsarbeit auf der Institutswebsite oder als Besucher der Biotopie bei den programangels/lothringer13 mitverfolgen. Gleichzeitig finden mehrere Infoabende statt, die über die unterschiedlichen Aspekte der Biotopie informieren.

Teilbereiche des Aufbaus umfassen Pilz - und Schwellkörperplantagen sowie Pflanzungen unterschiedlicher Quellkräuter und Spritzgurken.
Auf ihrer Fahrt durchquert die Bahn einen Fleischtunnel und ein Lebermoor sowie weitere schwellende Unebenheiten. Parallel dazu wird ein umfassendes Fäkalienmuseum angelegt.

Mehr Information über das das Institut---------------------------------------------Bilder der Kamera/pictures of the camera

 


Seit Beginn des Jahres 2005 wurden erfolgreich neue wissenschaftliche Mitarbeiter rekrutiert um das biotopische Forschungsprojekt voranzutreiben.


Das derzeitige Team besteht aus:
Judith Egger – Institutsleitung
Diana Ebster
– Koordination
Alexis Dworsky – Dokumentation der Honigtopfameise als lebender Schwellkörper
Martina Bieräugel – Lebermoor und Fleischtunnel
Dan Carey
– Klangfelder

freie Mitarbeit:
Lutz Weinmann - Internet Neubepflanzung
Michi Bischoff
- Licht
Heinrich Gartentor - Konstruktionen und Eisenbahningenieur